Armide

Im Ersten Kreuzzug 1098 feiert die Zauberin Armide, die zusammen mit ihrem Onkel über Damaskus herrscht, den Sieg über das Kreuzritterheer. Sie will den Wunsch ihres todkranken Onkels, sich zu verheiraten, nur mit dem Mann erfüllen, der ihren Todfeind, den Kreuzritter Renaud, tötet. Armide bringt durch Zauberei und die Hilfe von Geistern den durch ihr Reich irrenden Renaud in ihre Gewalt. Statt ihn zu töten, verliebt sie sich in ihn und bringt ihn durch einen Liebeszauber dazu, sie ebenfalls zu lieben. Aus Scham darüber, sich selbst durch ihre Liebe untreu geworden zu sein, beschwört sie den Hass, sie von ihrer Liebe zu befreien. Doch im letzten Moment bekennt sie sich zu ihrer Liebe. Armide und der durch den Liebesbann gebundene Renaud leben auf einem Luftschloss zusammen, bis zwei Ritter kommen, um Renaud zu befreien. Sie brechen den Liebeszauber und erinnern Renaud an Ehre, Ruhm und Freiheit. Trotz des Versuchs Armides, Renaud zum Bleiben zu bewegen, verlässt sie der auf Ruhm fixierte Renaud. Armide schwört Rache, das Luftschloss wird von ihren Geistern zerstört.