Das Konzept hinter Opera Incognita

Ziel und Leitidee von Opera Incognita ist es, außergewöhnliche Opern auszuwählen und diese einem etablierten als auch jungen Publikum zugänglich zu machen. DIe gespielten Werke sollen eine szenische und musikalische Herausforderung darstellen und folgen einer chronologischen Reihenfolge. Der Einstieg erfolgte 2005 mit der „Armide“ von Chr. W. Gluck (1714-1787), die Fortsetzung gestaltete 2006 „Axur“ von Salierei (1750-1825), 2007 folgte „Die Perser“ von Aischylos und „Dardanus“ von Jean-Philippe Rameau.

Das Besondere an den Inszenierungen ist die enge Zusammenarbeit des musikalischen Leiters und des Regisseurs: beide sind bei den Proben anwesend und studieren die Stücke gemeinsam ein. Dies führt zu einer stärkeren Symbiose zwischen Musik und Inszenierung und stellt eine Vorgehensweise dar, die an den etablierten Häusern nicht zu realisieren wäre. Die größtenteils noch recht jungen und unbekannten Akteure sind meist Absolventen der Musikhochschulen. Sie bekommen die Möglichkeit, Erfahrungen mit großen Bühnenwerken zu sammeln und sich dadurch die Tür zu weiteren namhaften Projekten zu öffnen.

Als Aufführungsorte wurden bisher unterschiedliche und zugleich interessante Lokalitäten ausgewählt. Damit möchte Opera Incognita zeigen, dass auch in ungewöhnlichen Spielstäten Oper wirken kann. Für die Bewerbung der Opern setzt Opera Incognita auf bewährte Medien wie Plakatierung und Auslegen von Postkarten, jeweils mit den wichtigen Informationen zur Oper. Die Printmedien erhalten in einem Pressegespräch sämtliche Informationen und Daten rund um das Opernprojekt. Rundfunk- und TV Berichte ergänzen das Spektrum der Bewerbung.