FIDELIO
NACH LUDWIG VAN BEETHOVEN

Aufführung
24.04., 25.04., 27.04., 30.04., 01.05., und 02.05.2026
IM JUSTIZPALAST MÜNCHEN
Beethovens revolutionäre Befreiungsoper hat gerade heute nichts an aktueller Brisanz verloren. Ganz im Gegenteil: in Zeiten wiedererstarkender Autokratien und permanentem Machtmissbrauchs brauchen wir Beethovens utopisches Pathos dringender denn je. Wir zeigen an beeindruckender, historischer Spielstätte eine sehr eigene Bearbeitung dieser zeitlosen Oper über das universelle Recht der Menschlichkeit, das über jedes Gesetz triumphiert. Der Justizpalast München, dessen Treppenhaus an Piranesis pittoreske „Carceri“-Graphiken erinnert, wird zum Schauplatz dieses Opernhybrids über Liebe und Wut, Verrat an jeglicher Ethik und grenzgängerischer Treue zu einem geliebten Menschen.
Kritiken
Altbekanntes packend neu erlebt – Fidelio im Münchner Justizpalast
Über 100 Minuten gelingt eine packende, durch die hallende Akustik besonders einnehmende Interpretation. Das harte Schicksal, die bewegende Befreiung und der
umjubelte Sieg über den Tyrannen sind schlüssig und ausdrucksstark dargestellt.
Opera Online/25.04.2026 von Dr. Helmut Pitsch
Der schwer Raumeindruck
Wiedermann gelingt es, Beethovens „Fidelio“ ohne aufgesetzte Deutung für sich selbst sprechen zu lassen und in einzelnen Szenen trotzdem eine klare Haltung zu formulieren.
Abendzeitung/27.04.2026 von Robert Braunmüller
Opera Incognita inszeniert „Fidelio“ im Justizpalast
Das Gute triumphiert
Für eine zeitgemäß gebrochene Perspektive auf Beethovens einzige Oper „Fidelio“ erhält das Ensemble der Opera Incognita viel Beifall. Regisseur Andreas Wiedermann konzentriert sich aufs Ideendrama.
Süddeutsche Zeitung/26.04.2026 von Paul Schäufele
„Fidelio“ im Justizpalast München: Opera Incognita meistert akustische Nachteile mit theatralem Sinn
Weniger durch seine Funktion als durch die dortigen Aufführungsbedingungen wird die enorme Dramatik der „Freiheitsoper“ und deren ethische Dimension offenbar. … Aber es wird auch durch diese Assoziation deutlich, wie wichtig Beethovens Oper ist, gerade in Zeiten antidemokratischer Willkür.
Neue Musikzeitung/25.04.2026 von Roland H. Dippel
Abenteuer vor imposanter Kulisse
Mit ungebremstem spielerischem wie stimmlichen Elan werfen sich alle ins Akustik-Abenteuer.
Münchener Merkur/27.04.2026 von Gabriele Luster
Besetzung und Mitwirkende
DARSTELLER
| Don Pizarro | Manuel Kundinger |
| Florestan | Stephan Lin |
| Leonore | Karolina Plicková |
| Rocco | Martin P. Summer |
| Marzeline | Johanna Schumertl |
CHOR
| Hedi Bäcker |
| Corinna Fendt |
| Timea Henzler |
| Melanie Mügschl |
| Cornelia van Scherpenberg |
| Hanna Schwenkglenks |
| Verena Skalitzky |
| Carina Sötebier |
| Martina Wendlinger |
| Anette Zaboli |
| Helmut Bayerer |
| Sebastian Hammer |
| Stephan Hintzen |
| Arnold Holler |
| Martin Holzner |
| Martin Kümmel |
| Felix Lange |
| Martin Sellmayr |
| Kaito Staudinger |
INSTRUMENTE
| Violine I | Corinna Schröder |
| Violine II | Doris Orsan |
| Viola | Alexa Beattie |
| Cello | Ines Paiva |
| Kontrabass | Jasu Aalto |
KOSTÜM & TECHNIK
| Kostüm und Ausstattung | Aylin Kaip |
| Lichtdesign | Stefan Bettinger |
| Abendtechnik | Anna-Lena Heinisch |
| Abendtechnik | Erik Wassenberg |
| Übertitelung | Maria Armansperger |
